SWISS MADE –
WENIGER EIN LABEL ALS VIELMEHR EINE HALTUNG

Silke Langenberg. 2026. «Swiss Made. Weniger ein Label als vielmehr eine Haltung». k+a – Kunst + Architektur in der Schweiz, 77. Jahrgang, Heft 1/2026: Schweizer Design. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK).

In der Schweiz bewerben viele Möbelhersteller ihre Produkte explizit als Swiss Made. Ursprünglich nur die Herkunft kennzeichnend, hat sich das markenrechtlich geschützte Swiss Label zu einem Prädikat für Qualität und Langlebigkeit entwickelt – Werte, die angesichts von Klimawandel und Ressourcenknappheit wieder verstärkt in den Fokus rücken. Sowohl die Herstellung als auch der Kauf eines direkt oder indirekt mit kleiner Armbrust ausgezeichneten Produkts scheinen eine Haltung zu repräsentieren, die einerseits mit Tradition und Bodenständigkeit, andererseits mit Qualitätsbewusstsein und Nachhaltigkeit verbunden sind. Anhand ausgewählter Produkte Schweizer Möbelproduzentinnen wird deren Firmenphilosophie beleuchtet und wie der daraus resultierende Anspruch die Qualität und Gestaltung der Objekte, aber auch ihre Konstruktion und Langlebigkeit beeinflusst.

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