Dr. Regine Hess

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Forschungsgebiete

Architekturgeschichte 18.–21. Jahrhundert, Internationale Geschichte der Architektur der Nachkriegszeit, Erforschung von Ausstellungen und Kuratorischer Praxis

Curriculum Vitae

Regine Heß ist Postdoc am Lehrstuhl für Konstruktionserbe und Denkmalpflege (Prof. Dr. Silke Langenberg), Architekturhistorikerin und Kuratorin.

Nach beruflicher Tätigkeit nahm sie das Studium der Kunstgeschichte und der Mittleren und Neueren Geschichte an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main mit dem Schwerpunkt Architekturgeschichte und Denkmalpflege auf. Als Mitglied des DFG-Graduiertenkolloquiums Psychische Energien Bildender Kunst und unterstützt durch ein Stipendium des Evangelischen Studienwerks wurde ihre Dissertation von Prof. Dr. Klaus Herding (†) und Prof. Dr. Christian Freigang betreut. Regine beschäftigte sich darin mit Diskurs und Praxis der Erzeugung von Emotionen in der europäischen Architektur. Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München zeichnete ihre Forschungen mit dem Theodor-Fischer-Preis aus.

Im Anschluss an ihre Ausbildung zur Museumskuratorin an der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe arbeitete Regine am Architekturmuseum der TUM in der Pinakothek der Moderne, München. Sie begann ihre Lehrtätigkeit 2009 am Karlsruher Institut für Technologie und lehrte seither an der Technischen Universität München (TUM), der Tel Aviv University und der Universität Kassel. 2016 erhielt sie ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für ihr Forschungsprojekt ‚Zelle der Zukunft‘. Bauausstellungen in Deutschland und war Senior Researcher am Lehrstuhl für Architekturgeschichte und kuratorische Praxis (Prof. Dr. Andres Lepik) an der TUM. 2018 bekam sie das Azrieli Architectural Archive Fellowship des Tel Aviv Museum of Art und verbrachte mehrere Monate in Israel, um über die Architektur und Landschaftsgestaltung nach der Staatsgründung zu forschen. Regine ist Habilitationskandidatin an der Fakultät für Architektur der TUM. Außerdem ist sie Teil des Netzwerks D-A-CH: Reframing Nachkriegsarchitektur in Österreich – Deutschland – Schweiz. Hier vertreten die Forscher*innen bedeutende Architekturarchive wie das Österreichische Architekturmuseum (Architekturzentrum Wien), das Architekturmuseum der TUM in München, das gta Archiv an der ETHZ und das Südwestdeutsche Archiv für Architektur und Ingenieurbau in Karlsruhe (SAAI) und kooperieren für eine gemeinsame Buchpublikation im gta Verlag (erscheint 2023).

Sie ist Mitglied des Redaktionsbeirats der kritischen berichte, Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften und verantwortlich für die jährliche Architekturausgabe. Gemeinsam mit Yael Allweil (Haifa) gab sie kürzlich Housing Regimes – New Approaches to a State-Citizen-Relation heraus. Im September 2021 erschien das zweisprachige Heft Rassismus in der Architektur / Racism in Architecture (peer-reviewed) in Zusammenarbeit mit Monika Platzer (Wien) und Christian Fuhrmeister (München). Sie hat mehrere Bücher, Tagungsbände und Museumskataloge veröffentlicht, u.a. den zweisprachigen Band Architektur und Akteure. Praxis und Öffentlichkeit in der Nachkriegsgesellschaft (Hg.). Sie schrieb Beiträge für Arch+KunstchronikForum StadtKunst und Politik/Jahrbuch der Guernica-Gesellschaft und das Jahrbuch immersiver Medien.

Neben der Mitarbeit an großen Kunst- und Architekturausstellungen kuratierte sie Bauen und Zeigen. Aus Geschichte und Gegenwart der Kunsthalle in Karlsruhe 2014 und Paul Schneider-Esleben. Architekt in der Pinakothek der Moderne 2015. Regine ist eine erfolgreiche Fundraiserin sowohl für die wissenschaftliche Forschung als auch für Ausstellungen.

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