AUSSTELLUNGEN «DEINE UNBEKANNTEN NACHBARN – DAS VOLK DER JENISCHEN UND DIE SINTI» UND «LATSCHO DIWES. SINTI – DIE UNBEKANNTESTE MINDERHEIT DER SCHWEIZ»

02.08.2025 bis 17.08.2025
ETH Zurich Hauptgebäude, Haupthalle (Rämistrasse 101, 8092 Zürich)

Di., 12.08.2025, ab 17:30 Uhr
Einführung zur Ausstellung mit anschließendem Apéro
Anmeldung bis zum 7. August per Mail an fachstelle-fahrende@bd.zh.ch.


Die Ausstellungen «DEINE UNBEKANNTEN NACHBARN DAS VOLK DER JENISCHEN UND DIE SINTI» und «LATSCHO DIWES SINTI – DIE UNBEKANNTESTE MINDERHEIT DER SCHWEIZ» zeigen ein Panorama des Lebens der Jenischen und Sinti: Wer diese Menschen sind, was sie tun, was sie reden, wohin sie reisen und wo sie geschützt sind.

«DEINE UNBEKANNTEN NACHBARN DAS VOLK DER JENISCHEN UND DIE SINTI»
Sie sind alteingesessen in der Schweiz, im ganzen Alpenraum und weit darüber hinaus: die Jenischen, die zusammen mit Sinti- Familien ein charaktervolles Volk bilden. Je nach Region sagt man zu  ihnen «Fecker», «Chessler» oder einfach «Fahrende» und, abschätzig, «Zigeuner». Sie sind eine nationale Minderheit. Nach Schätzungen gibt es etwa 35’000 Jenische und Sinti in der Schweiz, die allerdings sehr verstreut leben. Die grosse Mehrheit lebt sesshaft mitten in der Gesellschaft. Eine Minderheit von rund 3’000 Menschen, die jedoch für die kollektive Identität wichtig ist, fährt zumindest während der Sommermonate im Wohnwagen umher, geht ihrem Gewerbe nach und pflegt ihre Kultur. Jenische sind europäischen Ursprungs.

«LATSCHO DIWES. SINTI – DIE UNBEKANNTESTE MINDERHEIT DER SCHWEIZ» 
Die Sinti sind die kleinste und wohl unbekannteste Minderheit der Schweiz. Die seit Generationen in der Schweiz lebenden Sinti bleiben weitgehend unter sich, während dem Winter meist auf einem Standplatz, im Sommer im Wohnwagen – und das am liebsten auf der Wiese eines Bauern, der ihnen Gastrecht gewährt. Die meisten Sinti – und die Manouches, wie sie in der welschen Schweiz heissen – sind der fahrenden Lebensweise treu geblieben. Das verbindet sie auch mit jenen Jenischen, die Sommer für Sommer auf Achse sind. Zu den Sinti zählen in der Schweiz nur wenige Tausend Menschen. Sie sind wenige, doch reich an Traditionen und eigenen kulturellen Werten.

Ausstellungssprache:
Deutsch

Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 06:00 bis 22:00 Uhr
Sa.–So. 08:00 bis 17:00 Uhr

Veranstalter:
Kantonale Fachstelle Fahrende, Amt für Raumentwicklung Kanton Zürich
Professur für Konstruktionserbe und Denkmalpflege, Departement Architektur, ETH Zürich
Radgenossenschaft der Landstrasse, Dachorganisation der Jenischen und Sinti

Ausstellungen:
«DEINE UNBEKANNTEN NACHBARN – DAS VOLK DER JENISCHEN UND DIE SINTI», Radgenossenschaft der Landstrasse (Daniel Huber/ Willi Wottreng)

«LATSCHO DIWES. SINTI – DIE UNBEKANNTESTE MINDERHEIT DER SCHWEIZ», Verein Sinti Schweiz (Katrin Rieder Kulturprojekte)

Szenographie: Heinz Kriesi projectbox

Mit Dank an die Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende

Bild Poster: Bildarchiv Radgenossenschaft